Eigentlich hatten wir schon immer Tiere. Schon in der Kindheit hatten wir Meerschweinchen und Katzen. Unsere eigentliche  Geschichte beginnt im Jahre 1997. Damals noch mit Fischen und Bartagamen. Doch eines Tages sagte Pascale, dass sie gerne für unsere Kinder einen Hund hätte. Schon seit langem waren wir uns aber einig, wenn einen Hund dann muss es, trotz der schwierigen Rasse, ein Husky sein. Gesagt, getan, anfangs 2010 kam Forest als Welpe zu uns. Zu beginn war es wirklich schrecklich. Forest machte mit uns was er wollte. Manchmal mussten wir den kleinen Rüppel sogar rumtragen, weil es ihm nicht passte irgendwo hin zu gehen. Aber wir bemerkten rasch, dass der Husky eine starke Hand, konsequente Erziehung und viel Herz brauchte. Von Tag zu Tag wurde es besser und Pascale meinte, dass Forest ein Frauchen brauchte. Wie es bei uns so ist, ein paar Tage später war Ituma bei uns. Die beiden waren wirklich ein tolles Team.

Doch eines Tages schreite Ituma rum als würde man sie abstechen. Was ist passiert? Ituma war läufig und Forest musste natürlich auch das Welpen-machen ausprobieren. Dreiundsechzig Tage später war unser erster Wurf geboren. Aus diesem Wurf blieb Damon bei uns. Etwa ein Jahr später erfolgte der zweite Wurf und wir begannen die Welpen zu vermitteln. Doch es gab zwei Probleme. Das eine ist, dass der Husky süchtig macht und das andere Problem war, dass ein drittel der vermittelten Hunde zu uns zurück kamen. Ist im übrigen auch heute noch so. Jedes Baby das zurück kam, wurde natürlich nicht mehr vermittelt und lebte, bis heute, bei uns. Trotzdem machte es riesigen spass die kleinen Welpen ins Leben zu bringen.

Und plötzlich waren wir auf 12 Huskies und die Probleme mit den Nachbarn in Obergerlafingen begannen. Eigentlich nur mit zwei Parteien, denen wir ein Dorn im Auge waren. Wir versuchten alles. Auch mit Versöhnung. Aber wir wurden von den beiden Parteien so hinterhältig verascht, dass es beinahe unglaublich war (siehe Berichte in den Medien). Sogar die Baukommission in Obergerlafingen mischte mit, weil einer der Nachbarn in der Baukommission war. Schlussendlich verkauften wir unser Haus und zogen nach Jassbach/Linden.

Dort angekommen wurden wir eigentlich recht freundlich willkommen geheissen. Doch wie wir alle wissen, sind die Leute in dieser Gegend ein bisschen verdreht. Der Nachbar, der uns vor dem Medien willkommen hiess, begann gegen uns zu Arbeiten. Wie es auch nicht andre sein kann, wurde auch in Jassbach die Baukommission eingeschaltet. Wir hatten auch wöchentlich besuch vom Berner Veterinärdienst, weil wir unsere Hunde vernachlässigen und diese auch schlagen würden. Diese Vorwürfe konnten wir aber alle zurück weisen. Das Beste war, als die ganze Gemeinde Unterschriften sammelte, die alle diese Vorwürfe bestätigten, obwohl  die meisten uns gar nicht kannten.

Dann kam der 31. Dezember 2016. Um ca. 18:00 Uhr wurde unser Gehege mutwillig aufgebrochen. Die Huskies hauten natürlich ab (siehe Bericht). Ituma wurde von einem Auto vor dem Haus angefahren und schwer verletzt. Pascale fuhr mit Ituma in die Tierklinik in Thun, wo sie Notoperiert werden musste. Eigentlich glaubte niemand an ein überleben von Ituma aber die Ärzte in der Tierklinik Thun vollbrachten ein kleines Wunder. Ituma konnte nach der REHA wieder laufen. Sport wird die Kleine nie mehr machen können.

Caribou war mit Wolverine unterwegs. Caribou wurde auch von einem Auto angefahren und wurde getötet. Für uns ist das eigentlich ein ganz klarer Mord an einem Tier. Es wurde nie offiziell heraus gefunden wer das Gehege aufgebrochen hatte. Die einen deckten die anderen, aber wir wissen wer es war. Wir haben diesen Übeltäter nicht vergessen! Und werden diese Tat auch nie vergessen!
 

Von da an wurde uns klar, dass wir auch von Jassbach wieder weg mussten. Wir wohnen jetzt in Oberbuchsiten. Das Beste ist, dass wir hier keine Nachbarn haben. Doch unser Haus, das zum Glück nur gemietzet ist, ist in einem desolaten zustand. Baufälliges Haus ohne, in den meisten Monaten, fliessend Wasser.

Doch die Geschichte geht weiter...................

Never endingStory!

 

Es gibt immer eine Lösung! Und wenn einer sagt, es gehe nicht mit den Hunden, so muss ich ihm sagen, dass er zuwenig Herz für die freundlichen Tiere hat. Wir gaben unser, wortwörtlich letztes und würden dies auch wieder tun, um unsere Freunde bei uns zu halten. Es sind Wesen die zur Familie gehören.

Alle für einen, einer für alle!

 last Update: 21.10. 2020 

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